Filiale Moabit

Turmstraße 5 • 10559 Berlin • gegenüber des Kriminalgerichts
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Filiale Spandau  

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AKTUELL:

Cartoons gegen rechtsAusstellung: Cartoons gegen Rechts!
21 Zeichner aus Deutschland und Österreich liefern mit ihren satirischen Cartoons ein wirksames Mittel zur Politik der Angst.

Bis 15. Juni 2019

Moabiter AutorInnenNordwestwärts
Tobias Schwartz
Emlichheim - weiter kann kaum ein Ort in Deutschland, von einer Großstadt entfernt sein; ein Ort, an dem Einheimische und Flüchtlinge deutlicher spüren, dass es nur eine gemeinsame Geschichte gibt. Vier Kirchen unterschiedlicher Konfessionen kennzeichnen das Dorf. David, Spross schlesischer Flüchtlinge, fährt in diese Heimat, wo er auf seine Familie und auf seine Jugendliebe Grete trifft. Es entwickelt sich ein Generationen übergreifendes Mosaik zumThema Flucht.
Fr., 26. April 2019

Moabiter AutorInnenDer blanke Hans und seine Frauen
Marianne Zückler
Mosaiksücke aus Vergangenheit und Gegenwart. Ein Kaleidoskop von Frauenleben inmitten rauer Natur. Die Journalistin Nina bekommt den Auftrag, eine Reportage über Frauenleben auf den Halligen zu machen. Aus ihrem geplanten dreitägigen Aufenthalt werden drei Monate. Das sturmgepeitschte magische Eiland und ihre Interviews mit den eigenwilligen Halligbewohnern zwingen Nina dazu, aus ihrer üblichen Routineiiauszusteigen. Der geheimnisvolle, nur schwer zu durchschauendeii Halligkosmos entwickelt einen Sog.
Der "blanke Hans": bildhafte Bezeichnung für die tobende Nordsee bei Sturmfluten.
Do., 2. Mai 2019

Der getürkte Reichtag
Lale Akgün
Platz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime Lale Akgün
Schluss mit der Vorherrschaft des konservativen Islams in Deutschland
Tante Semras Sippe macht Politik Nichte Lale wird in den deutschen Bundestag gewählt. Und die ganze Familie nimmt regen Anteil an ihrem neuen Leben. Im Reichstag ist die gebürtige Türkin natürlich erst einmal eine Exotin. Und die Fraktionskollegen wundern sich: dass ihr Mann sie so ganz alleine und ohne Kopftuch in die Hauptstadt gehen lässt!
Di., 7. Mai 2019

RUTH.Moabit
Anna OPel
Die junge Eritreerin Rahua hat einen langen Weg hinter sich, als sie mit vielen anderen Geflüchteten in Berlin-Moabit ankommt. Noemi wohnt dort seit Jahren. Ihr Leben geht gerade in die Brüche. Rahua hat die Brücken in ihrer Heimat abgebrochen und ist in der Fremde auf sich allein gestellt. Zwei Frauen, zwei Lebenssituationen, existenziell und sehr verschieden. Wie können sie einander begegnen? Wo endet Hilfe, und wann beginnt Bevormundung? Und was bedeutet Heimat?
Wie im biblischen „Buch Ruth“ werden von der Autorin die Schicksale aus weiblicher Sicht erzählt - unprätentiös und lakonisch, die Erzählung einer überraschenden Begegnung und eines Neuanfangs...
Fr., 10. Mai 2019

Der Berliner ist dem Pfannkuchen sein Tod
Thilo Bock
35 Arten, die Realität zu bewerten. Geschichten und Satiren – zeitaktuelle Miniaturen mit harten rhetorischen Mitteln und viel Lokalkolorit. Bock entdeckt in diesem neuen Erzählungsband Hitlers Hodenwärmer, besucht Stammgermanen im Berliner Umland und deckt auf, wie der Pfannkuchen in die Welt kam und was John F. Kennedy damit zu tun hat.
Di., 14. Mai 2019

Untergetaucht
Marie Jalowicz Simon
Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 - 1945
Über 50 Jahre danach erzählt Marie Jalowicz Simon erstmals ihre ganze Geschichte. 77 Tonbänder entstehen – sie sind die Grundlage dieses einzigartigen Zeitdokuments. Sich offen und schonungslos in Berlin durchschlagen - Sie braucht falsche Papiere, sichere Verstecke und sie braucht Menschen, die ihr helfen. Vergeblich versucht sie, durch eine Scheinheirat mit einem Chinesen zu entkommen oder über nach Bulgarien und Palästina zu fliehen.
Sie findet Unterschlupf im Artistenmilieu und lebt mit einem holländischen Fremdarbeiter zusammen. Immer wieder retten sie ihr ungewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit – der authentische Bericht einer außergewöhnlichen jungen Frau deren unbedingter Lebenswille sich durch nichts brechen ließ.
Vorgestellt von Hermann Simon, Sohn von Marie Jalowicz Simon, Historiker, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.
Do., 23. Mai 2019

Die Sintflut in Sachsen
Bernd Wagner
Wurzen, eine kleine Stadt bei Leipzig - Joachim Ringelnatz ist hier geboren. Familie Wagner, deren Weg wir verfolgen, betreibt eine Schmiede, den Mittelpunkt eines Familienlebens.
Wir erfahren Vieles über kleinstädtische Verhältnisse, Intrigen und Zukunftspläne und werden erzählend in politische Händel einer Zeit und einer Haltung verstrickt, die wir längst überwunden glauben.
Moderator: H.C. Buch
Fr., 24. Mai 2019


Alle Veranstaltungen finden, falls nicht anders angegeben, in der Filiale Moabit statt, Beginn 20 Uhr, Eintritt frei.


Empfehlungen

Schatten über Moabit

Schatten über Moabit
9,95 EUR

Als Staatsanwalt Jürgen Strunz von der Empore des Moabiter Justizpalasts stürzt, ahnt der junge Staatsanwalt Robert Beierlein, dass sich der Tote damit entscheidend in sein Leben eingemischt hat. Zusammen mit seinem Chef macht er sich an die Aufklärung. Beierlein taucht ein in eine Welt voller Geldgier, Wirtschaftsspionage und schmutziger Pharmageschäfte. Dabei tappt er fast in eine tödliche Falle.
Jens Anker, emons-Verlag, 2015, 208 Seiten

Tiergartenstraße 4

Tiergartenstraße 4: Schaltzentrale der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde
Statt 40,00 EUR: 9,95 EUR

Während des Zweiten Weltkrieges wurden mindestens 300.000 Menschen Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde. Als Schaltstelle dieser Verbrechen diente eine Stadtvilla im noblen Berliner Tiergartenviertel. Nach ihrer Adresse Tiergartenstraße 4 erhielten die in den Jahren 1940/41 verübten Morde an 70.000 Anstaltspatienten den Namen »Aktion T4«. Viele der an diesen Verbrechen Beteiligten waren danach beim Massenmord an Juden, Sinti und Roma in Belzec, Sobibór und Treblinka eingesetzt. Sie blieben dabei Mitarbeiter der »T4«-Zentrale. Annette Hinz-Wessels beschreibt den historischen Ort Tiergartenstraße 4 von der Kaiserzeit bis zur Errichtung einer Gedenkstätte für die »Euthanasie«-Opfer. Im Mittelpunkt steht die Nutzung der Villa in der NS-Zeit: 1934 war sie Schauplatz des »Röhm-Putsches«, ihre jüdischen Besitzer mussten das Grundstück verkaufen, 1940 wurde sie »Euthanasie«-Zentrale. Der 2014 errichtete Gedenk- und Informationsort steht in einer Reihe mit Erinnerungsorten der nationalsozialistischen Massenmordplanungen in Berlin wie der Topographie des Terrors oder dem Haus der Wannsee-Konferenz.
Annette Hinz-Wessels , Ch. Links Verlag, 2015, 208 Seiten, 145 Abbildungen

300 Jahre Moabit

300 Jahre Moabit: Zur Geschichte eines Berliner Stadtteils von der hugenottischen Gründung 1718 bis zur Eingemeindung nach Berlin 1861
19,90 EUR

Hugenottische Glaubensflüchtlinge aus dem südfranzösischen Orange bedienen das königliche Steckenpferd Seidenbau.
Sie beteuern, dass der hiesige Boden für Maulbeerpflanzungen sehr geeignet sei und betonen, dass sie sich auf das Pflanzen der Bäume, die Pflege der Seidenraupen und die Handhabung der Seide bestens verstünden.
Der preußische König, selbst reformierter Religion, gibt ihnen in Erbpacht Land am Unterbaum, neben der Pulverfabrik, wo sie Maulbeerplantagen anlegen.
Dies ist die Gründung von Moabit.
Bernd Hildebrandt, Verlag Saint Albin, 2018, 364 Seiten

Märzwinter

Märzwinter: Ein Berlin-Krimi
Statt 12,99 EUR: 6,00 EUR

Die Berliner Staatssekretärin Dr. Julia Steinberg soll mit kompromittierenden Aufnahmen aus dem Amt gedrängt werden. Doch am nächsten Tag ist sie tot und der Lockvogel, die gutaussehende und schlagfertige Escort-Lady Liberty Vale, eine der Hauptverdächtigen. Nur gemeinsam mit dem eigenbrötlerischen Privatdetektiv Martin Sanders kann Liberty ihre Unschuld beweisen und die Hintermänner der Tat ermitteln. Eine rasante Jagd durch Berlin beginnt.
Bettina Kerwien, Verlag Sutton, 2015, 304 Seiten


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